Süßer Stuten, denn süß geht immer :)

Ich hatte ja im letzten Post eine Buchempfehlung bzgl. des Brotbackens im Römertopf hinterlassen —> Römertopf-Brote
Nun habe ich tatsächlich verschiedene Größen des Römertopfes und nur einen Zwei-Personen Haushalt. Erschwerend kommt hinzu, dass ich hier allein der „Süßzahn“ bin – ergo muss das Brot (oder in diesem Fall der Stuten) etwas kleiner gebacken werden. Und hierfür nutze ich die kleine Ausführung mit 2,5 L Fassungsvermögen, hier eine kleine Empfehlung —> kleiner Römertopf

Und weil ich da natürlich ein bisschen die Rezepte auch anpassen muss, habe ich auch gleich die Zutaten meinen Vorlieben nach angeglichen. Nun habe ich das abgeänderte, bzw. angeglichene Rezept „natürlich“ auch endlich mal mit- und aufgeschrieben. Ich gelobe ja dauernd Besserung, aber langsam krieg ich den Dreh dahin 🙂

Nun aber genug gequasselt und hier das Rezept für Euch:

Süßer Stuten mit Cranberries, Rosinen und Marzipan

(geht wirklich zu jeder Jahreszeit, auch wenn Rosinen und Marzipan eher an Weihnachten erinnern 😉 )

  • 250 g Dinkelmehl, 630
  • ½ Würfel Frischhefe
  • 50 g Marzipan, grob gerieben
  • 80 g Cranberries, getrocknet
  • 40 g Rosinen oder Sultaninen, gerne gehackt muss aber nicht
  • 175 ml (170 g) warme Hafermilch (oder andere Pflanzenmilch)
  • 1 EL Birkenzucker
  • 1 TL Zimt

Zuerst das grob geriebene Marzipan in eine geeignete Schüssel geben und locker mit dem Dinkelmehl vermischen.

In der warmen Hafermilch die frische Hefe auflösen und zur Marzipan-Dinkelmischung geben, ebenso den Birkenzucker und den Zimt. Mit dem Knethaken des Handrührgerätes gut durchmengen, so lange bis ein homogener und geschmeidiger Teig entstanden ist.

Sobald der Teig eine nahezu perfekte Konsistenz hat, werden die Cranberries und Rosinen (Sultaninen) noch hinzugegeben und weitere 2 Minuten gut eingearbeitet.

Den Teig nun abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen bis er gut 3 mal so groß ist wie frisch geknetet.

In der Zwischenzeit wird der kleine Römertopf mind. 20-30 Minuten in kaltem oder maximal handwarmen Wasser gewässert.

Beide Innenflächen des Römertopfes werden nach dem Wasserbad mit neutralem Öl eingepinselt und mit Mehl ausgestäubt. Alternativ klappt es auch wenn man den Römertopf mit Backpapier auslegt.

Wenn der Teig gut aufgegangen ist, dann noch einmal kurz durchkneten und in den glasierten Teil des Römertopfes geben. Wenn du Zeit hast, kann der Teig weitere 45-60 Minuten abgedeckt gehen, so geht er noch weiter auf. Andernfalls wird er „nur“ so weit aufgegangen sein wie in meinen Fotos zu sehen ist.

Nun den Deckel schließen und in den kalten Ofen schieben, die Temperatur auf 200 Grad, Umluft stellen und 60 Minuten backen.

Da der süße Stuten keine krosse Kruste benötigt, wird er die komplette Backzeit im geschlossenen Römertopf gebacken.

Als Lifehack will ich euch noch für eine schöne weiche Kruste im Nachgang mitgeben: ein feuchtes Küchentuch könnt ihr nutzen, den frischen und noch warmen Stuten darin einwickeln und darin auskühlen lassen; das bringt ihn definitiv ganz weit nach vorn 🙂



Leckeres Quark-Schicht-Dessert mit Waldbeeren

Heute gibt es wieder Nachtisch, denn das Leben ist zu kurz um sich mit Unwichtigkeiten aufzuhalten: wir starten DIREKT mit dem Dessert 😉

Ich habe soviel gemacht, dass ich ein Dessert als „Abendbrot“ gegessen habe und die übrig gebliebene Portion als „to go“ gemacht habe.

Was brauchst du:

– 200 ml kalte Sahne
– 1 Packung Sahnsteif
– 250 g Quark, 20 %
– Vanille aus der Mühle (klick hier wenn du sie direkt bestellen willst)

– ca. 300 g tiefgefrorene Beeren (ich habe eine Waldbeerenmischung genommen und noch frische Heidelbeeren hier gehabt)

Wie wird´s gemacht:

Zunächst schlägst du die Schlagsahne mit dem Sahnesteif zusammen in einem hohen Gefäß zu einer festen Masse (geht am leichtesten natürlich mit einem Handrührgerät), ist die Masse fertig, gibst du löffelweise den Quark hinzu und rührst auf der niedrigsten Stufe unter. Aus der Vanillemühle soviel Vanille hinzugeben wie es deinem Geschmack beliebt.

Die Beeren pürierst du in noch tiefgefrorenem Zustand zu einer homogenen Masse, man darf ruhig noch erkennen dass das mal Beeren waren – also nicht totmatschen 😉

Die Masse jeweils in Schichten in ein geeignetes Gefäß geben und genießen.

Für meinen Vormittags-Beeren-Frische-Kick hab ich mir aber noch ein wenig Studentenfutter unter die letzte Schicht Qark gepackt, auch sehr lecker … ich glaube ich spring gleich nochmal dafür in die Küche 😉

Rhabarberkuchen (der Saison)

Hallo ihr Lieben, heute habe ich endlich wieder einen Rhabarberkuchen backen können und habe diesen in low carb „umgestellt“ … ich gebe zu: er schmeckt auch in der Low Carb Version ganz gut, aber ich werde ihn das nächste Mal wieder in der gängigen Version machen 😉

Drum schreibe ich die Zutatenliste hier zweimal auf 😉

Was brauchst du?

für die Low Carb Version:

– 1 Ei
– 100 g Xucker (findest du hier: klick)
– 100 g Butter
– 200 g Mandelmehl (findest du hier: klick)
– 50 g Weizenkleber (findest du hier: klick)
– 1/2 Päckchen Backpulver
– 1 EL Mandelmilch

– 750 g Rhabarber
– 200 g Xucker (s.o.)
– 3 Eier
– 1 Päckchen Vanillepudding
– 4 EL saure Sahne
– 75 g Butter

für die normale Version:

– 1 Ei
– 100 g Zucker
– 100 g Butter
– 250 g Weizenmehl
– 1/2 Päckchen Backpulver
– 1 EL Milch

– 750 g Rhabarber
– 200 g Zucker
– 3 Eier
– 1 Päckchen Vanillepudding
– 4 EL saure Sahne
– 75 g Butter

 

Zuerst putzt du den Rhabarber (du schälst die Haut ab, besser noch ausgedrückt: du ziehst sie von den Enden aus ab), schneidest die Stangen dann in gleich große Stückchen – meine sind meist 1-2 cm dick – lässt den Xucker, oder eben den normalen Zucker darüber rieseln und solange stehen bis sich ordentlich Saft ergeben hat. Ich bereite das meist abends zuvor vor, oder mache das direkt nach dem Aufstehen wenn ich am Nachmittag erst den Kuchen backen will.

Teig: 

Ei, X (Z)ucker, Butter schaumig schlagen und beiseite stellen. Das Mandelmehl mit Backpulver gut vermischen und über die Eiermasse sieben; alles verkneten. Die Mandelmilch unter weiterem Kneten hinzufügen und alles zu einem homogenen Teig bringen. Diesen dann auf den Boden einer Springform in gleicher Dicke andrücken, die Ränder einen kleinen Ticken hochdrücken.

Belag:

Puddingpulver mit saurer Sahne glatt rühren und anschließend mit dem Rhabarbersaft (er sollte 375 ml abgegeben haben, zur Not füll es gern mit Mandelmilch auf) verrühren. Auf mittlerer Stufe zum kochen bringen und einen Pudding daraus werden lassen, kurz vor Schluss die Butter hinzufügen und alles glatt rühren. Die Puddingmasse nun auf dem Teig verteilen, hiernach kommen die Rhabarberstückchen oben auf und das ganze bei 175 Grad für gute 40 Min in den vorgeheizten Ofen.

Warm schmeckt das Ganz am besten finde ich 😉

 

 

eine süße Erfrischung an sonnigen Tagen

… bringt dieses leckere Joghurt-Beeren-Eis auf den Tisch.

Beeren auf Eis
Was benötigst du?

– 250 g Joghurt, 3,5 % (mit Joghurt, griechischer Art wird es sicher noch süßer)
– 200 g TK Beeren-Mix
– 3 EL Vanille-Extrakt
 Streusüße nach Bedarf

– einen leistungsfähigen Standmixer (meiner ist von Klarstein und total toll)

Wie wirds gemacht?

Zuerst den Joghurt in den Mixbehälter geben, darüber dann die noch tiefgefrorenen Beeren geben. Das Vanille-Extrakt darübergießen, ebenso die Streusüße (ich habe hiervon 1 EL genommen). Nun solange mixen bis keine Stückchen mehr zu sehen sind, solltet ihr irgendwann erkennen dass sich nur noch die Schneidblätter bewegen, nicht aber die Masse, dann bitte kurz ausschalten um die Masse wieder nach unten kommen zu lassen und neu anfangen zu mixen.
Sobald alles eine einheitliche Masse ist, auf zwei Becher verteilen und ggf. mit TK Beeren verzieren und sofort genießen.

Die Menge reicht für 2 Personen, ich habe eben eine gegessen und werde morgen früh einfach einen Beerenjoghurt essen, da ich das zweite Becherchen in den Kühlschrank gestellt habe.

Fit und Munter Frühstück

Guten Morgen 🙂

Heute habe ich mich aus den weiten des Netzes inspirieren lassen und habe einen Mandel-Frühstücks-Erdbeer-Brei mir selbst kredenzt.

Was brauchst du dafür?

– 1 Ei
– 250 ml Milch 3,5 %ig (oder für diejenigen unter Euch die keine Kuhmilch wollen oder vertragen: Mandelmilch)
– 3 EL Chiasamen
– 50 g gemahlene Mandeln
– Erdbeerpürree nach Bedarf (ich habe immer 1 Liter davon zuhause)
Streusüße/Zuckeraustauschstoff nach Bedarf

Wie wird´s gemacht?

Die Chiasamen in einen Topf mit der Milch geben und mind. eine halbe Stunde aufquellen lassen … wenn du keine Chiasamen zuhause hast, kannst du das einfach weglassen da sie keinerlei Geschmack abgeben, sondern „nur“ gut für deine Gesundheit sind – sozusagen ein kleines Gimmick für den Tag 😉 .

Die Milch mit den gemahlenen Mandeln zum kochen bringen (aber nur ganz kurz), dann sofort die Flamme auf die kleinste Möglichkeit zurückdrehen und noch 3-4 min. unter Rühren das ganze ziehen lassen.
Da das wahrscheinlich alles ein wenig flüssig sein wird und ich ungern auf mein Frühstücksei verzichte habe ich dann noch ein rohes Ei eingerührt und dies dann nochmal für 2 Minuten unter Rühren köcheln lassen.
Der Brei ansich ist dann schonmal fertig, nehmt ihn bitte jetzt vom Herd und süßt nach Geschmack mit der Streusüße und gebt nach Bedarf Erdbeerpürree darüber – wer es gar nicht süß mag, läßt natürlich Streusüße und Erdbeeren weg, keine Frage 😉

Mandelfrühstück

eine süße Sünde kommt in einem „Cheesecake“ daher, auch für die figurbewussten :)

Heute habe ich noch ein weiteres Rezept (ein vollständiges) für Euch parat, das habe ich eben ausprobiert und für gut befunden

Hier kommt also ein locker leichter „Cheesecake“ der total ohne weiteres Fett auskommt

Was braucht ihr?

– 2 Eier, Größe M, getrennt
– 1 Prise Salz
– 500 g Quark, 20 %ig (Magerstufe geht sicher auch, aber ich mag es gern cremiger)
– 5-6 Dreher aus der Vanillemühle
 150 g Xucker oder Stevia oder handelsüblichen Zucker (ich habe Xucker verwendet)
– 2 gehäufte Esslöffel Sahnepulver (kann man aber auch weglassen, ist nur für eine besondere Cremigkeit)
– 2 Esslöffel Rum, dunkel
– 2 Teelöffel Backpulver
– 2 Esslöffel Erdbeerpüree (kann man auch weglassen, ist nur für den versteckten Geschmackskick 😉 )

Wie wird´s gemacht?

Den Ofen auf 170 Grad vorheizen – ihr könnt den Kuchen bei Ober- und Unterhitze backen, besser ist es aber bei Umluft und 150 Grad. Eine kleine Springform mit einem Durchmesser von 18-20 cm entweder fetten und mit Paniermehl auskleiden oder mit Backpapier auslegen (nach meinem Test heute würde ich die 18-er Form empfehlen)

Die beiden Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz auf höchster Stufe mit dem Handmixer steif schlagen, beiseite stellen.

Das Eigelb mit Quark, Vanille, Xucker, Sahnepulver, Backpulver und Rum erst mit einem Löffel gut durchmengen und dann mit dem Handmixer cremig schlagen (so, dass keinerlei Klümpchen mehr zu sehen sind). Ist die Masse fertig mit einem Teigschaber das steifgeschlagene Eiweiß unterheben (so lange und vorsichtig, dass es zum einen nicht mehr zu sehen ist, aber auch nicht vollständig mit der Quarkmasse verschmolzen ist)

Die Masse zur Hälfte in die vorbereitete Form geben, das Erdbeerpüree im Kreis aufträufeln, die zweite Hälfte vorsichtig weiter einfüllen und ca. 35 Min. backen, den Ofen ausschalten, kurz die Form herausnehmen und den Rand von der Form lösen und bei ausgeschaltetem Ofen den Kuchen noch rund 20 „nachwirken“ lassen (so fällt er nicht zusammen und lässt einen Rand stehen, sondern hat die Möglichkeit gleichmäßig wieder abzufallen, sieht einfach schöner aus 😉 )

Und hier mein Ergebnis, er duftet ganz wunderbar und ich freue mich drauf ihn morgen anzuschneiden … yammie 🙂

 

Cheesecake I Cheesecake II

 

Was habe ich verwendet?

Die üblichen Zutaten die zu den Grundnahrungsmitteln gehören bekommt ihr im Supermarkt, wo ihr vielleicht nicht genau wisst wie es aussieht oder woher ihr sie bekommt –> ich habe ein paar Links zusammengestellt (hier einfach auf die rötlich unterlegten Bezeichnungen klicken und dann geht es schon weiter 🙂 )

Vanille aus der Mühle
– Xucker
– Stevia
– Sahnepulver

Schokomousse Torte, come to the dark side of Life :)

Heute habe ich mich mal näher mit diesem Buch hier beschäftigt, klickt hier –> Koch- und Backbuch für die „Low Carbler“ und bin auf Seite 208 auf das schon sehr lecker und verlockend klingende Rezept „dunkler Schokoladen-Mousse-Kuchen“ gestoßen.

Vorab: es ist eine Torte und sie ist MEGA 😉

Da ich momentan noch keine Freigabe bekommen habe, das Rezept zu veröffentlichen kann ich Euch nur die Zutatenliste weitergeben:

– 200 g entsteinte Backpflaumen
– 200 ml Orangensaft (ohne Fruchtfleisch)
– 125 g Butter + etwas für die Form
– 200 g Zartbitterschokolade (ca. 85 % Kakao)
– 1 EL dunkler Rum
– 6 mittelgroße Eier (sie sind getrennt zu verarbeiten)
– Kakaopulver (Backkakao) zum Bestäuben

Sobald ich eine Rückmeldung bekommen habe, werde ich die Beschreibung dazu natürlich hier nachreichen, aber bis dahin mag ich mir keine Feinde machen 😉

Holt euch schonmal Appetit hiermit:

Mousse im Kakaomantel gekühlte Innenansicht, bei Zimmertemperatur ist die Konsistenz deutlich fluffiger und weicher