Ein leckeres Dinkel-Joghurt-Brot mit Thymian für den Bricknic

Heut‘ Abend hab ich mit großen Augen in unseren Brottopf geschaut … Da war nämlich nix, außer Leere, im ganzen Kasten.

Nun denn, ich habe also geschaut was mir so meine Vorräte als Inspiration geben können, muss ja nichts werden mit unheimlich vielen Zutaten. Es sollte einfach sein und dennoch schmecken.

„Gefunden“ habe ich (Achtung, die Zutatenliste kommt jetzt 😎)

  • 150 g Dinkelmehl, 630
  • 150 g Dinkelmehl, 1050
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 80 g Naturjoghurt, 3,5 %
  • 30 g Leinsamen, geschrotet
  • 130 ml Hafermilch
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Thymian, getrocknet

Zuerst habe ich die Hafermilch erwärmt, die Hefe darin aufgelöst und das erst eine Weile stehe lassen können.

Dann habe ich alle trockenen Zutaten gut miteinander vermengt und den Joghurt bereits gut mit dem Knethaken eingearbeitet.

Danach wird die Hafer/Hefemilch während des Knetvorgangs hineingezogen. Nachdem ich den Teig gut 5 Minuten gut geknetet habe, habe ich ihn, mit einem Geschirrtuch abgedeckt, solange gehen lassen bis er 3 Mal so groß geworden ist.

Jetzt war es Zeit den Bricknic gut zu wässern, nach 20 Minuten hat er seine Poren mit Wasser gefüllt und ist für den Ofen fertig.

Sobald der Teig perfekt aufgegangen ist, wird er auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmal ordentlich mit den Händen bearbeitet, wohl geformt und in den mit Öl ausgestrichenen und mit Mehl ausgestäubten unteren Teil des Bricknic gegeben. Nun darf der Teig gerne nochmals 10 Minuten ruhen bevor der ebenfalls ausgeölte und bemehlte Deckel des Grillziegel auf den Teig gesetzt wird.

Den Bricknic nun in den kalten Ofen schieben, auf 200 Grad Umluft stellen und 45 Minuten geschlossen backen, dann weitere 10 Minuten geöffnet backen (die Temperatur so beibehalten).

Nachdem das Brot zu Ende gebacken ist, auf einen Rost zum auskühlen stellen und den Deckel dazu wieder drauf setzen.

Nach einer guten halben Stunde kann der Deckel wieder runter und das Brot zu Ende (dafür auch aus dem unteren Teil herausnehmen) auskühlen.

Es duftet sehr lecker im Haus und ich hoffe euch schmeckt es gut. Berichtet doch mal. 😊

Zur Inspiration zum nachmachen gibt’s natürlich auch Bilder ☺️

Süßer Stuten, denn süß geht immer :)

Ich hatte ja im letzten Post eine Buchempfehlung bzgl. des Brotbackens im Römertopf hinterlassen —> Römertopf-Brote
Nun habe ich tatsächlich verschiedene Größen des Römertopfes und nur einen Zwei-Personen Haushalt. Erschwerend kommt hinzu, dass ich hier allein der „Süßzahn“ bin – ergo muss das Brot (oder in diesem Fall der Stuten) etwas kleiner gebacken werden. Und hierfür nutze ich die kleine Ausführung mit 2,5 L Fassungsvermögen, hier eine kleine Empfehlung —> kleiner Römertopf

Und weil ich da natürlich ein bisschen die Rezepte auch anpassen muss, habe ich auch gleich die Zutaten meinen Vorlieben nach angeglichen. Nun habe ich das abgeänderte, bzw. angeglichene Rezept „natürlich“ auch endlich mal mit- und aufgeschrieben. Ich gelobe ja dauernd Besserung, aber langsam krieg ich den Dreh dahin 🙂

Nun aber genug gequasselt und hier das Rezept für Euch:

Süßer Stuten mit Cranberries, Rosinen und Marzipan

(geht wirklich zu jeder Jahreszeit, auch wenn Rosinen und Marzipan eher an Weihnachten erinnern 😉 )

  • 250 g Dinkelmehl, 630
  • ½ Würfel Frischhefe
  • 50 g Marzipan, grob gerieben
  • 80 g Cranberries, getrocknet
  • 40 g Rosinen oder Sultaninen, gerne gehackt muss aber nicht
  • 175 ml (170 g) warme Hafermilch (oder andere Pflanzenmilch)
  • 1 EL Birkenzucker
  • 1 TL Zimt

Zuerst das grob geriebene Marzipan in eine geeignete Schüssel geben und locker mit dem Dinkelmehl vermischen.

In der warmen Hafermilch die frische Hefe auflösen und zur Marzipan-Dinkelmischung geben, ebenso den Birkenzucker und den Zimt. Mit dem Knethaken des Handrührgerätes gut durchmengen, so lange bis ein homogener und geschmeidiger Teig entstanden ist.

Sobald der Teig eine nahezu perfekte Konsistenz hat, werden die Cranberries und Rosinen (Sultaninen) noch hinzugegeben und weitere 2 Minuten gut eingearbeitet.

Den Teig nun abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen bis er gut 3 mal so groß ist wie frisch geknetet.

In der Zwischenzeit wird der kleine Römertopf mind. 20-30 Minuten in kaltem oder maximal handwarmen Wasser gewässert.

Beide Innenflächen des Römertopfes werden nach dem Wasserbad mit neutralem Öl eingepinselt und mit Mehl ausgestäubt. Alternativ klappt es auch wenn man den Römertopf mit Backpapier auslegt.

Wenn der Teig gut aufgegangen ist, dann noch einmal kurz durchkneten und in den glasierten Teil des Römertopfes geben. Wenn du Zeit hast, kann der Teig weitere 45-60 Minuten abgedeckt gehen, so geht er noch weiter auf. Andernfalls wird er „nur“ so weit aufgegangen sein wie in meinen Fotos zu sehen ist.

Nun den Deckel schließen und in den kalten Ofen schieben, die Temperatur auf 200 Grad, Umluft stellen und 60 Minuten backen.

Da der süße Stuten keine krosse Kruste benötigt, wird er die komplette Backzeit im geschlossenen Römertopf gebacken.

Als Lifehack will ich euch noch für eine schöne weiche Kruste im Nachgang mitgeben: ein feuchtes Küchentuch könnt ihr nutzen, den frischen und noch warmen Stuten darin einwickeln und darin auskühlen lassen; das bringt ihn definitiv ganz weit nach vorn 🙂