Ofenliebe mit Süßkartoffeln

… lecker sag ich euch und absolut einfach, vor allem einfach aus dem Ofen.

Was braucht ihr dafür?

Ich habe einfach das genommen was mich optisch gerade angesprochen hatte und im Gemüsevorrat war, und das war folgendes:

Süßkartoffeln, 4 Stück
– rote Parika, 2 Stück
– Rosmarin, ein paar Zweige je nach Geschmack
– Olivenöl (ich nehme gerne dieses hier: Jordan Olivenöl im Kanister), Salz & Pfeffer

Die Süßkartoffeln, sowie die Paprika waschen und ich mundgerechte Stücke schneiden, alles locker in eine Auflaufform oder auch Bräter, den nehme ich gerne verteilen, mit ordentlich Olivenöl beträufeln und mit Salz & Pfeffer gut würzen, Rosmarin nach Bedarf und Geschmack in Zweigen oben auf legen und dann geschmeidig in den vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Umluft für rund 25-30 Minuten stellen. Ruhig zwischendurch mal durch das kleine Fensterchen schauen ob nicht doch etwas anbrennt.

Wenn es fertig ist, zu Fleisch und Fischgerichten aller Art passend auf den Tisch stellen. Oder vielleicht auch einfach nur pur mit einem leckeren Dipp? Lasst Euch was einfallen, ich finde die Kombination in jedem Fall lecker.

Im Anschluss natürlich noch ein paar Fotos davon 🙂
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Erbseneintopf, für das Glück im neuen Jahr

So, liebe Freunde der Küchenkunst … zunächst einmal wünsche ich Euch ein „Frohes neues Jahr mit viel Glück, Gesundheit und Liebe“ und dann will ich endlich mal wieder etwas Schwung hierein bringen.

Beginnen im neuen Jahr möchte ich mit einem Erbseneintopf mit einem Minzpesto … Geht nicht, na aber sicher geht das 😉 lest und probiert selbst:

Was brauche ich?

– Sonnenblumenöl
– 1 Stange Porree
– Knoblauchzehe
– Instant Rinderbrühe für 1 Liter Wasser
– 7-8 mittelgroße Kartoffeln, möglichst mehlig kochend
– 750 g junge Erbsen als Tiefkühlgemüse
– 1 Becher Schmand, für diejenigen die etwas weniger fettig arbeiten wollen: 1 Becher saure Sahne
– Salz & Pfeffer

Für das Pesto:

– 7 kleine Zweige frische Minze
– 100 g Bergkäse eurer Wahl, möglichst reif, also hart von der Konsistenz her
– 50 ml Olivenöl

Des Weiteren braucht ihr noch einen recht großen Topf, damit das ganze Essen es nicht zu eng hat – ich würde ein Fassungsvermögen von 5 Litern empfehlen; einen Standmixer oder wenn ihr das nicht habt, dann einen Mörser und ein Reibeisen für den Käse. Auch noch einen Stabmixer.

Wie wirds gemacht?

Den Stangenporree waschen und putzen, in ca. 1 cm breite Streifenringe geschnitten in das bereits erwärmte Sonnenblumenöl geben. Direkt hier hinein auch den fix gepressten Knoblauch mit zum anbraten geben.
Wenn der Porree kurz und gut angebraten wurde, den Topf kurz vom Herd nehmen. Die Kartoffeln schälen und in größere Würfel schneiden. Diese nun zum Porree hinzugeben, kurz umrühren und wieder auf die Herdplatte zurück, bei mittelhoher Hitze unter Rühren ca. 5 Minuten ein wenig anbraten lassen (das ergibt ein feines Röstaroma der Kartoffeln später).

Die Rinderbrühe in 1 Liter Wasser auflösen und damit Porree und Kartoffeln ablöschen, nun ca. 20 Minuten leicht vor sich hin köcheln lassen. 5 Minuten vor Ende der Kochzeit die angetauten Erbsen hinzugeben und unterheben.

In der Zwischenzeit wird die Minze gewaschen und gut abgetropft mit Olivenöl und Bergkäse in den Mixer gegeben, hier nun den Mixer ein „grobes Pesto“ haken lassen, sollte die Masse zu fest sein, gebt ruhig noch etwas Öl hinzu.

Sobald die Suppe soweit fertig ist, wird der Schmand (oder die saure Sahne) noch beigefügt und vorerst vom Herd genommen. Bitte nun mit dem Stabmixer die Suppe gut pürieren (Achtung! es könnten heiße Spritzer aus dem Topf kommen, bitte vorsichtig und eher in Etappen pürieren).

Nun wird die Suppe auf Teller verteilt und mit dem Pesto „verziert“, das Pesto ist natürlich nicht nur Zierde, es sollte auch mit Wonne mitgegessen werden.

Guten Hunger Euch allen, bei uns wird in der Silvesternacht immer Erbsensuppe gekocht und gegessen – das soll nämlich Glück bringen, jedes Jahr wandel ich sie ein bisschen ab, ich hoffe Euch schmeckt diese Version hier genauso gut wie mir 🙂

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